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Emotionales Essen!

Wenn Gefühle dein Essverhalten beeinflussen.

Emotionales Essen ist häufig eine Reaktion auf eine Einschränkung beim Essen. Gerade, wenn wir uns einschränken wollen, greifen wir in emotionalen Situationen eher zu dem Nahrungsmittel, das wir ja eigentlich nicht essen möchten. Wenn wir nicht genug essen, werden wir einen stärkeren Drang zum Essen verspüren. Das ist völlig normal.

Unsere Körper haben natürliche Abwehrkräfte gegen Unterernährung, einschließlich Veränderungen im Stoffwechsel und in den Hormonen, die zu erhöhtem Hunger und Heißhunger führen. Vielleicht möchtest du ein Kaloriendefizit haben, aber das ist nicht das, was dein Körper will.                                  

Wenn es um emotionales Essen, also Essen als Ersatz für ein Bedürfnis, geht, dann ist folgendes wichtig:

Erstens sollte emotionales Essen nicht immer als etwas Schlechtes betrachtet werden. Essen ist emotional. Und das ist wirklich eine tolle Sache! Denke darüber nach, wie mühsam Essen wäre, wenn es keine Freude machen würde.

Wenn jedoch die Verwendung von Lebensmitteln zur Bewältigung von Emotionen unser primäres Ziel ist, dann sind die Dinge ein wenig aus dem Gleichgewicht geraten und es wäre gut, unser mit ein paar Strategien zu wappnen.

Zuerst: lerne zu erkennen, welches Bedürfnis es ist, dass du befriedigen möchtest. Also, wenn es kein echter körperlicher Hunger ist, dann versuche nicht dein Bedürfnis mit Essen zu überdecken.

Wenn du dich zum Beispiel einsam fühlst, dann gibt es ein Bedürfnis nach Verbindung, das nicht erfüllt wird. Sich mit anderen zu treffen, zu telefonieren oder zu schreiben wäre besser, als zu versuchen, die Einsamkeit durch Essen, Scrollen, Einkaufen oder irgendetwas anderes zu bewältigen, das nichts mit dem Bedürfnis nach Verbindung zu tun hat.

Wenn du dich das nächste Mal aufgrund einer Emotion zum Essen hingezogen fühlst, frage dich zuerst ehrlich, ob du an diesem Tag genug gegessen hast. Halte dann inne und stimme dich auf das ein, was du fühlst.

Ist es Langeweile? Traurigkeit? Zorn? Aufregung? Angst? Stress?

Sobald du dir bewusst bist, welche Emotionen du fühlst, entscheide, ob Essen der beste Weg ist, um mit dieser Emotion im Moment umzugehen.

Hier findest du Ideen, die du ausprobieren kannst:

     

  • Mache ein paar sanfte Dehnübungen
  • Führe ein Tagebuch darüber, was du fühlst und warum
  • Mach eine Entspannungsübung
  • Rufe eine Freundin oder einen Freund an
  • Weine, wenn dir danach ist
  • Gehe raus in die Natur
  • Nimm ein Bad oder eine Dusche
  • Höre Musik oder einen Podcast
  • Fange zu lesen an
  • Sende jemandem eine freundliche Nachricht
  • Tue etwas Kreatives
  • Bete oder meditiere
  • Schreibe einige positive Affirmationen an sich selbst
  • Spiele mit deinem Haustier
  • Beschäftige dich mit einem Hobby
  • Umarme jemanden(mindestens 20 Sekunden lang)
  •  

Also, emotionales Essen ist nicht so schrecklich, du kannst dir selbst helfen, in dem du lernst  Möglichkeiten zu finden mit deinen Gefühlen umzugehen. Unsere Gefühle deuten auf wichtige Dinge hin, die wir etwas genauer betrachten sollten, anstatt sie zu vermeiden.

In deiner gesunden Ernährung sollten auch alle Lebensmittel einen Platz haben, wir helfen dir gerne deine Ernährung entsprechend zu ändern.

Hier kannst du deinen ersten Termin bei uns buchen.

27. Januar 2022
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