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Was ist Reizdarm?

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms. 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung berichtete bei Befragungen über reizdarmähnliche Beschwerden. Ein Reizdarm tritt bei Frauen etwa doppelt so häufig auf wie bei Männern. Die genauen Ursachen sind unklar, können in Nahrungsmittelunverträglichkeiten liegen, Infektionen oder Stress.

Die mit dem Reizdarmsyndrom verbundenen Einschränkungen der Lebensqualität sind unterschiedlich ausgeprägt: Etwa die Hälfte der Betroffenen fühlt sich durch die Beschwerden nicht eingeschränkt und sucht keine medizinische Hilfe. Das Ausmaß der Beeinträchtigungen im Alltag reicht bei der anderen Hälfte von gering bis erheblich.

Typische Beschwerden sind Bauchschmerzen, aber auch Durchfall und Verstopfung oder ein Wechsel aus beidem. Die Diagnose stellt die Ärztin oder der Arzt, denn es müssen andere Ursachen wie eine infektiöse oder chronisch entzündliche Darmerkrankung ausgeschlossen werden.

Die Therapie richtet sich an den Symptomen aus, oft hilft aber eine Ernährungsumstellung.

 

Allgemeine Essenstipps

·         Langsam essen, gründlich kauen, so schluckt man nicht so viel Luft beim Essen. Denn das bläht den Bauch auf

·         Nicht zu große Portionen essen

·         Kaffee und Schwarztee nur in Maßen trinken

·         Wenig oder am besten keinen Alkohol zu sich nehmen

·         Genügend trinken, circa 1,5 Liter Flüssigkeit täglich

·         Häufiger verdauungsfördernde Gewürze wie Kümmel, Fenchel, Pfefferminze, Ingwer, Kurkuma verwenden

·         Abends nur leicht verdauliche Speisen essen und wenn möglich keine Rohkost

 

02. November 2021
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