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Zucker hat viele Namen – in Fachkreisen sprechen wir von Kohlenhydraten oder Sacchariden. Dazu gehören bspw. auch die komplexen Kohlenhydrate wie die Stärke in Kartoffeln oder die einfachen Verbindungen wie Fruchtzucker (Fruktose), Milchzucker (Laktose), Traubenzucker/Dextrose (Glukose) oder Malzzucker (Maltose).

Der klassische Industriezucker ist der uns gut bekannte weiße Kristallzucker. Der Zuckergehalt eines Produktes wird leider sehr oft absichtlich vor uns Konsumenten "versteckt". Auf dem Etikett steht dann bspw. Saccharose – ein anderer Begriff für Zucker – oder Glukosesirup – ein billiger Ersatz für Haushaltszucker. Nicht selten enthalten Produkte auch reinen Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose), Milchzucker (Laktose) oder Malzzucker (Maltose). Hier handelt es sich um raffinierte Industriezucker. Die Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind ähnlich bedenklich, wie die des herkömmlichen Haushaltszuckers. Der sogenannte braune Zucker, Rüben- oder Rohrzucker ist leider nicht besser für die Gesundheit als weißer Zucker. Hier werden dem weißen Zucker oft nur Farbstoffe und andere Chemikalien zugesetzt.

Zucker beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und der Körper wird anfällig für Infektionskrankheiten. Schon die durchschnittlich am Tag konsumierte Zuckermenge reicht aus, um das Immunsystem deutlich zu schwächen. Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten haben so leichtes Spiel, und wir werden anfällig für viele körperliche Probleme.

Wie kannst du nun auf Zucker verzichten? Unsere besten Tipps für deine zuckerfreie Zeit haben wir bereits in einem anderen Blogpost vorgestellt.

Was hilft dir noch? Bitterstoffe! Sie helfen den Heißhunger auf süße Speisen zu reduzieren und werden als natürliche Appetitzügler gehandelt. Außerdem fördern sie den gesamten Verdauungsprozess und beeinflussen so in höchstem Maße alle anderen Körperfunktionen. Bitterstoffe fördern das Gleichgewicht zwischen Säure- und Basenhaushalt, wenn der Körper durch zu viel Zucker ins Ungleichgewicht gebracht wurde. Sie tragen damit zur Belebung und Stärkung des gesamten Organismus bei. Außerdem wirken sie sich positiv auf Ödeme, Hautunreinheiten, Juckreiz, Ekzeme aus. Bitterstoffe sind vorzugsweise in Wildpflanzen und Kräutern, aber auch in der Schale einiger Früchte und Gemüse enthalten. So enthalten Salate wie Chicoree oder Radicchio viele Bitterstoffe. Eine Grapefruit ist eine Frucht mit Bitterstoffen. Leider entspricht bitter nicht dem "guten Geschmack" und wurde aus den meisten Obst und Gemüsesorten weggezüchtet. Aber in vielen Wildpflanzen ist eine besonders hohe Dosis an Bitterstoffen enthalten, u. a. folgende Pflanzen: Artischockenblätter, Echter Engelwurz, Löwenzahn und Löwenzahnwurzel sowie Schafgarbe und Wermut.

In der Apotheke oder im Reformhaus bekommst du Bitterstoffe in flüssiger Form, die du jederzeit mit dabeihaben kannst und so deinem süßen Zieper entgegenwirkst.

 

 

03. März 2021
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