Bleibe stets auf dem Laufenden mit dem MRS.SPORTY NEWSLETTER.NEWSLETTER ABONNIEREN

Zucker und seine Alternativen

Welche Zuckeralternativen kennst du?

 

 

 

Süßspeisen und Zucker sollen im Alltag nicht verschwinden, aber für möglich besondere Gelegenheiten aufgehoben werden. Insbesondere klassischer Kristallzucker führt zu Karies und Gewichtszunahme. Gekoppelt mit mangelnder Bewegung und anderen ungesunden Essgewohnheiten, kann Zucker zu Übergewicht führen. Dieses geht oft Hand in Hand mit Stoffwechselkrankheiten, insbesondere Diabetes Typ-2.

Raffinierter Zucker wird von sämtlichen Vitaminen und Mineralstoffen „bereinigt“ und übrig bleiben reine Kohlenhydrate. Aus diesem Grund stellen wir dir diese Alternativen vor.

Auch bei diesen Alternativen ist zu beachten, dass man diese auch nur in Maßen konsumieren sollte. Die meisten enthalten viel Fructose (Fruchtzucker), deren erhöhter Konsum ebenfalls mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht wird.

     

  • Palmzucker und Kokoszucker: Aus dem Saft der Palmblume hergestellt, ist Palm- oder Kokoszucker in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Die Forschungsresultate zeigen, dass sein glykämischer Index gegenüber dem raffinierten Zucker viel niedriger ist. Das spielt vor allem bei der Entstehung der Diabetes und Fettleibigkeit eine wesentliche Rolle. Der Saft der Kokospalme wird dick eingekocht und anschließend getrocknet und gemahlen. Dieses Pulver schmeckt nach Karamell, es enthält viele gesunde Elemente wie Eisen, Zink, Kalzium und Kalium.

  •  Dattelzucker: Dattelzucker kommt direkt aus dem Fruchtfleisch. Die Früchte werden zuerst getrocknet und dann gemahlen. Infolgedessen hat Dattelzucker genau die gleiche Zusammensetzung wie die Frucht, also viel Vitamin B6, Eisen und Magnesium.

  • Ahornsirup: Der Saft aus dem Ahornbaum ist eine dicke, gelbliche Flüssigkeit, die nicht nur süß schmeckt, sondern voller Kalzium, Kalium, Mangan, Phosphor, Magnesium und Eisen steckt. Außerdem enthält er Vitamine B2, B5, B6, Nikotinsäure (Niacin), Biotin und Folsäure. Der Ahornsirup besteht aus 70 % Zucker und hat nur etwa 50 kcal pro Löffel. Wenn du ein Maximum an Vitaminen und Nährstoffen einnehmen willst, entscheide dich für die dunklere Sorte. Du kannst aber auch Ahornzucker kaufen, er wird gewonnen, indem die Flüssigkeit aus dem Sirup verdampft.

  •  Agavensirup: Dieser Sirup wird wegen seines milden Geschmacks und seiner hellen Farbe auch Honigwasser genannt. Zwar ist er dünnflüssiger als Honig, aber auch viel süßer. Der Agavensirup hat einen besonders niedrigen glykämischen Index und beeinflusst den Blutzucker praktisch überhaupt nicht. Daher ist er für Diabetiker besonders geeignet, wie auch für Menschen, die Kristallzucker nicht vertragen.

  • Stevia: Das Blattextrakt aus der Stevia-Pflanze gilt als eine der besten Zuckeralternativen. Es ist erwiesen, dass Stevia die Funktion der Schilddrüse unterstützt, und auf den gesamten Organismus wirkt. Der Stevia-Zucker hat einen leicht bitteren Beigeschmack. Beim Kochen ist nur eine sehr kleine Menge notwendig (siehe Dosierungshilfe auf dem Produkt). Stevia ist eines der besten Mittel gegen Karies und hat praktisch null Kalorien.

  • Birkenzucker (Xylitol bzw. Xucker): Ein weiterer erstaunlicher Ersatz für Kristallzucker ist der Birkenzucker, auch Xylit, Xylitol oder Xucker genannt. Als natürlicher Zuckeralkohol ist er in vielen Früchten und auch im Holz der Birke enthalten. Das Besondere an Birkenzucker: In zahlreichen Studien wurde die antikariogene Wirkung nachgewiesen. Birkenzucker hilft also, Zahnkaries zu vermeiden, anstatt sie zu verursachen. Das ist auch der Grund, warum viele moderne Zahnpflegekaugummis Xylitol enthalten. Aufgrund seiner Eigenschaften lässt er sich sehr ähnlich wie Kristallzucker einsetzen. Er ist vergleichbar süß, hat dabei aber nur ca. 60 % der Kalorien der gleichen Menge Zucker.

  •  Honig: Vor allem die dunkleren Sorten wie z.B. Kastanienhonig enthalten zahlreiche Antioxidantien, die freien Radikalen entgegenwirken. Auch vielen schädlichen Bakterien macht der Honig ein Ende. Untersuchungen haben ergeben, dass man mit Honig beim Sport bessere Resultate erzielt als mit anderen Kohlenhydraten, da der Körper Honig besonders gut verstoffwechseln kann. Für Allergiker ist insbesondere lokal produzierter Honig interessant. Durch den Honig nimmt man das ganze Jahr über die lokalen Pollen in geringer Dosis zu sich, wodurch die allergische Reaktion zur Blütezeit in vielen Fällen deutlich gemindert wird.
  •  

Für welche Alternative du dich auch immer entscheidest, eine ausgewogene, gemüsereiche Ernährung ist die Basis einer gesunden Ernährung. Und dann haben auch gelegentliche Naschereien Platz in deiner Ernährung.

 

 

12. Juli 2021
Menue schließen