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BEGINN DER FASTENZEIT - SO SINNVOLL IST EINE FASTENKUR

Die fastenkur - sinn oder unsinn?

Fasten soll den Körper reinigen, vor chronischen Krankheiten  schützen und gut für die Seele sein. Stimmt das?

Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, oder einfach mal weniger von allem: Am Aschermittwoche beginnt die Fastenzeit. Doch nicht nur gläubige Menschen nehmen den christlichen Brauch zum Anlass, Verzicht zu üben. Längst ist die Zeit bis Ostern auch für viele Nicht-Gläubige eine gute Gelegenheit für einen "Frühjahrsputz von innen". Doch wie sinnvoll und vor allem gesund ist Fasten wirklich?

These 1: Fasten wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus

Essen ist, rein physionlogisch betrachtet, Stress für den Körper, denn jede Nahrungsaufnahme fordert ihn. Fasten bedeutet eine Pause für viele Organe wie die Bauchspeicheldrüse. Tatsächlich verändern sich durch das Drücken des "Reset-Knopfes" Zucker- und Cholesterinspiegel positiv. Die Insulinresistenz und der Blutdurck sinken, der Darm wird von Rückständen und abgestorbenem Zellmaterial befreit. Belegt ist auch, dass sich die Darmflora, die für das Immunsystem immens wichtig ist, durch das Fasten positiv verändern kann. Denn sie spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Entstehung von Übergewicht, Diabetes Typ-II und diversen anderen Erkrankungen.

These 2: Fasten beugt chronischen Krankheiten vor

Es gibt Hinweise, dass Fasten positive Auswirkung bei bestimmen chronischen Erkrankungen hat, etwa Rheumatoider Arthritis oder Rheuma-verwandten Krankheiten. Eine Studie zeigte, dass der Effekt über ein Jahr lang anhielt. ALLERDINGS stellten die Probanden ihre Ernährung nach dem Fasten auf vegetarische Kost um.

These 3: Fasten ist gut fürs Gemüt

Kaum zu glauben aber wahr, die Stimmung der Fastenden ist bis zu 80 % verbessert! Das Phänomen lässt sich evolutionär gut erklären: Zeiten, in denen das Essen sehr knapp war, gehörten früher zum normalen Leben. Wäre die Stimmung früher bereits nach dem dritten Tag stark kalorienreduzierter Kost eingebrochen, hätten die Menschen ein Problem gehabt.

These 4: Fasten ist ein Neustart in eine bessere Ernährung

Für viele Menschen bedeutet das Fasten eine symbolische Reinigungskur für den Körper. Doch ist es auch ein Neustart in eine gesündere Ernährungsweise? Es fällt vielen leichter, sich nach dem Fasten gesünder zu ernähren, da der erste Schritt schon getan ist. Auch lässt sich beobachten, dass Fettes, Salziges, Fleisch, Süßigkeiten und Alkohol vielen nicht mehr so gut oder gar nicht mehr schmeckt.

These 5: Fasten hilft beim Abnehmen

Eine Fastenkur eignet sich NICHT dafür, lästige Kilos loszuwerden! Die Gewichtsreduktion ist ein vermeintlich positiver Nebeneffekt, der nach Ende der Fastenzeit meist schnell dahin ist. Es kommt zum Jo-Jo-Effekt, weil der Grundenergiebedarf des Körpers nach dem Fasten für eine gewisse Zeit geringer ist als normal. Wer dann sofort wieder in seine alten Ernährungsgewohnheiten fällt, gewinnt die verlorenen Kilos schnell wieder dazu.

Fasten ist keine Diät sondern eine Kur! Diese sollte nur über einen gewissen Zeitraum erfolgen und als Chance gesehen werden, Weichen neu auszurichten. Denn wer nach der Fastenzeit mehr körperliche Bewegung in den Alltag einbaut und seine Ernährungs- und Lifestyle Gewohnheiten verändert, hat viel gewonnen.

Gesund fasten: die 5 wichtigsten regeln

     

  1. Ein ärztlicher Check vor dem Fastenbeginn ist ratsam. Gegebenfalls ist es sinnvoll, auch zwischendurch mal zum Arzt zu gehen.

  2. Verzichte während des Fastens auf Genussgifte. Das heißt kein Alkohol, Koffein und Nikotin.

  3. Während des Fastens und der daran anschließenden Aufbauzeit sollte man auf eine ausreichende und elektrolytreiche Flüssigkeitszufuhr achten. Empfehlenswert sind täglich zwei bis drei Liter Gemüsesaft Spritzer oder Mineralwasser.

  4. Nach dem Fasten sollte man behutsam wieder in die normale Ernährung einsteigen und dem Darm eine zumindest viertägige Aufbauzeit gönnen. Gewöhne deine Darmflora langsam wieder an feste und regelmäßige Nahrung. Leicht verdauliche Nahrungsmittel sind beispielweise Kartoffeln und Äpfel, schwer verdaulich sind Kohl, Bohnen, Linsen und Fleisch.

  5. Ausreichend Bewegung schon während des Fastens ist wichtig, um den Abbau von Muskeleiweiß zu minimieren.
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17. Februar 2021
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