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FIT IN JEDER LEBENSLAGE – ZEITUMSTELLUNG

ZEITGEDREHE STÖRT DEINEN INNERER RHYTHMUS

Die Sonne, beziehungsweise der Wechsel von Hell und Dunkel, hat Einfluss auf deinen Rhythmus. Wenn es dunkel ist wirst du müde und umgekehrt wach, wenn es hell ist. Dieser Hell-Dunkel-Rhythmus beeinflusst unter anderem die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Besonders bei Dunkelheit wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet, sodass es deine Aktivität am Abend senkt und dich schläfrig macht.

Meist macht dir die Zeitumstellung im Herbst, wenn du eine Stunde mehr bekommst, weniger aus. Hingegen wirkt sich die Umstellung im Sommer immer auf deine „innere Uhr“ aus, weil dein Körper aus seinem natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus gerissen wird. Mit einer Stunde weniger Schlaf auszukommen, verursacht meist mehr Probleme als der Wechsel zur Winterzeit. Die Umstellung zur Sommerzeit hat eine ähnliche Auswirkung wie Jetlag und wird deshalb auch gern als Mini-Jetlag beschrieben.

Besonders auf Menschen mit Schlafstörungen wirkt sich diese Veränderung negativ aus. Doch auch ohne bestehende Schlafprobleme können Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und eventuell auch eine erhöhte Reizbarkeit auftreten.

 

BRINGE DEINE BIOLOGISCHE UHR INS GLEICHGEWICHT

Bis du an die neuen Zeitverhältnisse gewöhnt bist, können mehrere Tage vergehen, weil dein Körper die Ausschüttung von Melatonin noch nicht umgestellt hat. Die benötigte Dauer ist jedoch immer individuell. Verzichte in dieser Umstellungszeit auf einen Mittagsschlaf und bleibe wach, auch wenn du müde bist.

 

Für den Wechsel in die Winterzeit haben wir noch ein paar nützliche Tipps für dich:

     

  • An den Tagen vor der Winterzeit gehst du jeden Tag etwas später ins Bett – auch hier ist eine Viertelstunde pro Tag ausreichend.
  • An den Abenden zuvor tankst du helles (Kunst-)Licht, um dich nach der Umstellung besser anpassen zu können.
  • Deine Mahlzeiten solltest du versuchen nach hinten zuschieben – eiweißreiche Nahrungsmittel helfen.
  • Lasse morgens helles Licht in deine Wohnung, um deine innere Uhr vorzustellen.
  • Ein Spaziergang, möglichst abends, hilft dir, dich an den neuen Zeitrhythmus zu gewöhnen.
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Egal, ob die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder von Winter- auf Sommerzeit erfolgt: Um deine Gesundheit musst du dich nicht sorgen, denn gravierende gesundheitliche Probleme gehen mit der Zeitumstellung nicht einher.

Bleibe entspannt, auch wenn dich der Mini-Jetlag zweimal im Jahr ärgert.

30. Oktober 2017
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